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:projekt-ausstellung

Ergänzend zum Konferenzprogramm wird eine zweitägige Ausstellung von Rhein-Projekten die Bandbreite der Aktivitäten von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung in die Nordsee dokumentieren. Sie gibt einen praxisorientierten Überblick zu den Möglichkeiten kreativer und innovativer Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten und Herausforderungen entlang des Rheins. Die Rheinkonferenz 2010 bietet somit Regionen, Kommunen, Institutionen und private Gruppen eine Gelegenheit, zukunftsweisende Projekte, Konzepte und Strategien einem internationalen Publikum vorzustellen und ihr Wissen zu einem Thema länderübergreifend auszutauschen.


:themen

Die ausgestellten Projekte lassen sich folgenden Schwerpunktthemen zuordnen:

 
FLUSS - Der Rhein als Wasserlandschaft
Die langjährigen Anstrengungen des Gewässer- und Naturschutzes, die Gewässerqualität des Rheins zu verbessern und die besondere Flora und Fauna zu bewahren und zu entwickeln, zeigen Erfolge. Gleichzeitig ist der Rhein weiterhin wichtige Transport- und Wirtschaftsachse von europäischer Bedeutung. Es zeichnet sich in Folge des Klimawandels zudem ab, dass die Dynamik des in weiten Teilen regulierten Rheins und seiner Zuflüsse künftig von größeren Schwankungen zwischen extremen Hoch- und Niedrigwasserereignissen geprägt sein wird. Unter dem Motto: „Wie beherrschbar ist der Rhein in Zukunft?“ stehen hier Projekte, Studien und wegweisende Kooperationen im Fokus, die sich diesen Herausforderungen aktiv stellen und Perspektiven für eine ganzheitliche Entwicklung und Bewirtschaftung des Flusses, seiner umgebenden Landschaft und Zuflüsse unter den neuen Vorzeichen aufzeigen. Es sind beispielhafte Projekte in Stadt, Landschaft und Region, die zeigen, wie Wechselwirkungen und Konflikte zwischen Flussdynamik, Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz, Gewässerökologie und Ökonomie konstruktiv interpretiert werden. 

RAUM - Der Rhein als urbane Landschaft
Die Ufer des Rheins sind gesäumt von vielfältigen Stadtlandschaften, wertvollen Kulturlandschaften und ebenso mannigfaltigen Nutzungsinteressen für Wohnen, Arbeit und Freizeit am Fluss. Die begleitenden Stadt- und Landschaftsräume sind Aushängeschilder der Regionen und unterliegen einem besonderen Entwicklungsdruck. Zugleich stellt die Dynamik des Flusses, im Zusammenspiel mit räumlichen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen am Ufer, die Stadt- und Regionalentwicklung vor neue Herausforderungen. Unter dem Motto: „Ist am Rhein genug Raum für alle?“ werden zukunftsweisende, gebaute und geplante Projekte und Konzepte aus den Bereichen (Landschafts-)Architektur, Städtebau und Freiraumentwicklung dargestellt, die für eine innovative, flussbezogene Bau- und Planungskultur stehen und Anforderungen unterschiedlicher Nutzungen, wie Siedlungs- und Freiraumentwicklung, Landwirtschaft, Verkehr und Logistik, Freizeit und Hochwasserschutz sensibel miteinander vereinen. Auch Ideen, Instrumente und Planungen für eine ausgewogene Raumentwicklung auf regionaler Ebene werden gezeigt.

GEMEINSCHAFT - Der Rhein als Akteurslandschaft  

Die verantwortungsbewusste Entwicklung der Flusslandschaft Rhein erfordert ein Handeln über fachliche und administrative Grenzen hinweg und die Bündelung der Kräfte innerhalb und zwischen Regionen. Unter dem Motto: „Wer zieht am Rhein an einem Strang?“ werden insbesondere Projekte und Initiativen vorgestellt, die sich durch besondere Formen der Zusammenarbeit und Planungskultur auszeichnen. Dies sind grenzübergreifende oder interdisziplinäre Kooperationen auf unterschiedlichen Handlungsebenen ebenso wie Projekte in öffentlich-privater Partnerschaft. Ferner sind integrierte Planungsprozesse und Organisationsmodelle zur Entwicklung von rheinbezogenen Leitbildern und Konzepten von Interesse. Auch Strategien zum Aufbau von Kommunikationsstrukturen, Formen der Bürgerbeteiligung sowie Ansätze zum Wissenstransfer sind präsent.


:organisation / kontakt

Bei inhaltlichen oder organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an:

 

IMORDE Projekt- & Kulturberatung GmbH

Martin Weghofer,Tel. +49 (0) 251-52093-16 oder

Johanna Hinzke Tel. +48 (0) 251-52093-27

Fax: +49 (0) 251-52093-33

Email: weghofer@imorde.de

:projekte

Folgende Projekte und Initiativen werden sich präsentieren:

  1. Academie van Bouwkunst Rotterdam / Universität Wuppertal: Atelier Rheingold
  2. AquaFence Germany, Düsseldorf
  3. Architekturbüro Dipl.-Ing. Kilian Schmitz-Hübsch, Bingen: Wohnen am Rhein
  4. bgmr Landschaftsarchitekten, Arbeitskreis Rhein des Region Köln/Bonn e.V.: Prozess Rhein Charta 2010
  5. BierbaumAichele Landschaftsarchitekten, Mainz: Gestaltung von „R(h)ein-Blicken" im UNESCO-Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal
  6. Bürgerinitiative Hochwasser e.V., Köln-Rodenkirchen: Raum für den Rhein in der Region - R³
  7. Bundesanstalt für Gewässerkunde
  8. Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH
  9. flux.Dieterle Landschaftsarchitektur, Karlsruhe: Dissertationsprojekt aqua-urbane-Landschaft Oberrhein
  10. Häfen und Güterverkehr Köln AG
  11. HochwasserKompetenzCentrum (HKC) e. V., Köln
  12. HochWasserSchutz-Initiative vom Niederrhein:  Bau des Bypass von Neuss nach Antwerpen
  13. Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR), Koblenz
  14. Medienhafen Düsseldorf
  15. Naturschutzbund (NABU)-Koordinationsstelle Rhein, Kranenburg: Flussufer im urbanen Raum
  16. Provinz Gelderland und Terra Incognita / NL: Handreiking Ruimtelijke Kwaliteit voor de Rijn en voor de Waal
  17. Regierungspräsidium Karlsruhe: LIFE-Projekt "Lebendige Rheinauen bei Karlsruhe"
  18. Regionale 2010: Projekte in der Region Köln/Bonn
  19. Rheinau Bund, Schaffhausen: VivaRiva Rheinau Bund
  20. Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V.: Niederrhein-Charta
  21. Rheinkolleg e.V., Speyer: Hochwasserschutz als Baukultur
  22. Jörg Sieweke, University of Virginia: Der Fluss als Subjekt: von Flüssen und Anreinern
  23. Stadt Bonn: „Bonner Bogen" und internationaler (UN-) Standort Bonn am Rhein
  24. Stadt Leverkusen: Neuland-Park
  25. TU – Berlin, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung: Der entfesselte Rhein
  26. Universität Bonn, Institut für Hygiene und öffentliche Gesundheit: Gesundheitliche Wirkung und stadtpsychologische Perzeption urbaner Gewässer in Innenstädten
  27. Unternehmer für die Region Köln e.V.: Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Interventionsraum Rhein